auf bald, Mensch Meier!

Es liegt mir fern, großes Gewese um etwas zu veranstalten.

Über einige glückliche Fügungen geriet ich also in den Feierstrudel des Mensch Meiers, um die dortig fabulierenden Wesen des nachts mit wahrlich leiblichen Liebkosungen bei Laune zu halten.

Es war oft kalt, an der Grenze des Aushaltbaren und oft sehr einsam in dem Hofe. So liefen Januar und Februar ins Land und die ein- oder andere nächtliche Gestalt freute sich doch über meine Anwesenheit, über ein Grillsandwich, eine Suppe, über einen heißen Ingwertee oder auch nur eine Banane.

Nun ist das Gastspiel bereits vorüber, und trotz der Anstrengungen bleibe ich mit etwas Wehmut zurück.
Die Meiers haben in der Zwischenzeit einen eigenen Essenstand gebaut, für den ich jederzeit viel Erfolg wünsche.

Mein Dank gilt ans gesamte Team vom Mensch Meier. Jederzeit habe ich mich an diesem Ort unglaublich wohl gefühlt. Die Stimmungen waren fabelhaft, die Menschen frei, die Musik treibend - und auch wenn ich in meinem Kabuff von dem bunten Treiben so recht nicht viel mitbekam glaube ich dennoch: so geht wohl feiern in Berlin im anno 2017.

Achja lieber Kalle, falls du das liest: du wirst mir fehlen.