Anfang 2019 - Aus und Rückblick...

Ein Jahr beginnt, verschlungene Pfade werden neu sortiert.
Eine Zeit des Innehaltens, Zurückschauens, Nachfühlens.
Einige Gedanken zum Wesen Goldmunds wollen mit der Welt geteilt werden.

Was bewegte Goldmund 2018?

Am weitreichendsten war wohl die räumliche Veränderung: ein neuer Wagen! Mit viel Glück konnte das neue Gefährt sodann kochend durch die Lande ziehen. Wunderbar organisch designt von Pia Bruer, beim Auftragen der Farbe half kein geringerer als Saetchmo. Hier einige visuelle Impressionen:

Es war überdies ein Jahr des Ausprobierens, Findens. Dies gilt sowohl für die Orte, an denen Goldmund erschien, als auch für die angebotenen Gerichte und Rezepturen. Auf großen Veranstaltungen erweiterte sich das Spektrum an angebotenen Speisen auch dank der Möglichkeiten der neuen mobilen Küche drastisch. Teils wurden vier Gerichte und mehr gleichzeitig angeboten.

Insofern - und auch im Hinblick auf das sich stetig erweiternde Equipment - kann das Wort "Professionalisierung" zur Beschreibung vielerlei Prozesse angenommen werden.

Dabei ist im Lernen das Scheitern ein stetiger und wichtiger Begleiter. Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass es den ein- oder anderen (ökonomischen) Misserfolg oder Reinfall gab. Und selbstredend sind nicht immer nur die anderen schuld...!

Dennoch schenkte jedes einzelne glückliche Gesicht, jede einzelne zufriedene - weil lecker versorgte - Person neuen Mut, dass der beschriebene Weg ein richtiger ist. Vor allem die immer wieder gehörte Frage, ob es denn auch ein Goldmund-Restaurant gäbe, zauberte mir zuweilen ein breites Grinsen ins Gesicht.

Wo geht die Reise 2019 hin?

Unzweifelhaft steht fest: ohne die fortwährende Unterstützung meiner Familie, meiner lieben Freundinnen, der Mithelfenden bei jeder einzelnen Veranstaltung wäre die Reise überhaupt nicht bis hier her gediehen - und könnte es auch nicht weiter gehen. Tausendfach Danke, dass ihr da seid und zum Gedeihen dieses Traumes beitragt, jeder auf eure eigene Weise!

Die Phase der Findung dauert an. Es soll benötigte Umbauten im und am Wagen geben. Dies betrifft die technische Ausstattung, als auch das Erscheinungsbild und die Präsentation. Mannigfaltige Ideen spinnen sich um einen mobilen Pavillon, unter dem bei größeren Veranstaltungen Gäste sitzen können.
Ein Traum wäre es außerdem, mit Biogas kochen zu können, welches aus den Essensresten vorheriger Auftritte gewonnen wird. Überhaupt, das olle Müllproblem. Wiederverwendbares Geschirr. Immer und überall und somit das Fortschreiben der konsequenten Müllvermeidung.

Auch im Bereich der Rezepturen wird sich weiter ausprobiert. Denn die Leidenschaft, mit der Goldmund betrieben wird, verbietet vor allem beim genussvollsten Teil, dem Essen selbst, einen kreativen Stillstand.

Insofern freue ich mich auf ein spannendes, lehrreiches, buntes und leckeres Jahr 2019!